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Status: Aktiv · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

IPCEI CIC-Förderung: Compute Infrastructure Continuum für souveräne Cloud-, Edge- und KI-Infrastruktur

IPCEI CIC, das Important Project of Common European Interest zum Compute Infrastructure Continuum, ist eine entstehende europäische Fördermöglichkeit für Unternehmen, die souveräne, verteilte und KI-fähige digitale Infrastruktur entwickeln.

Die Initiative konzentriert sich auf Europas nächste Generation der Compute-Infrastruktur: Cloud, Edge, Rechenzentren, verteilte Datenverarbeitung, Orchestrierung, Interoperabilität, Cybersecurity sowie Infrastruktur, die benötigt wird, um KI und industrielle digitale Dienste näher am Ort der Datenerzeugung zu trainieren, bereitzustellen und zu betreiben.

Impact Funding Europe hilft Unternehmen zu prüfen, ob ihre Infrastrukturprojekte zu IPCEI CIC passen, nationale Interessenbekundungen vorzubereiten, sich für europäisches Matchmaking zu positionieren und die technische, finanzielle und beihilferechtliche Argumentation für die nächsten Phasen zu entwickeln.

Aktueller IPCEI CIC-Tracking-Hinweis

Mai 2026 Update: IPCEI CIC befindet sich in einer Projektbildungs- und Interessenbekundungsphase in teilnehmenden Mitgliedstaaten. Die teilnehmenden Mitgliedstaaten haben eine gemeinsame Projektbeschreibung finalisiert, die nationale Verfahren wie Ausschreibungen und Interessenbekundungen unterstützen soll.

Nach öffentlich verfügbaren Statusinformationen rund um den 10. Mai 2026 werden in mehreren Mitgliedstaaten Calls for Expression of Interest für IPCEI CIC erwartet, während einige nationale Zeitfenster bereits geschlossen sind. Unternehmen sollten das jeweils relevante nationale Verfahren prüfen, bevor sie eine Einreichung vorbereiten, da Zeitpläne, Teilnahmebedingungen und Einreichungsanforderungen je Land variieren.

Was ist IPCEI CIC?

IPCEI CIC ist ein geplantes Important Project of Common European Interest zum Compute Infrastructure Continuum: eine souveräne, verteilte und interoperable Rechenumgebung, die Cloud, Edge, Dateninfrastruktur und KI-fähige Rechenkapazität verbindet.

Ziel ist es, Europas Abhängigkeit von nicht-europäischen Infrastrukturanbietern zu verringern und eine leistungsfähige digitale Infrastrukturebene für Industrie, Forschung, öffentliche Dienste und KI-Anwendungen aufzubauen.

Anders als ein normaler EU-Förderaufruf wird IPCEI CIC voraussichtlich über mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren laufen. Nationale Behörden identifizieren potenzielle Projekte durch Interessenbekundungen und Auswahlverfahren, während die Europäische Kommission die Vereinbarkeit der staatlichen Beihilfe mit EU-Regeln prüft.

Für Unternehmen bedeutet dies: IPCEI CIC ist nicht einfach ein Grant-Antrag. Es ist eine strategische Projektpositionierung, die technologische Ambition, europäische Relevanz, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Finanzierungslückennachweis und beihilferechtliche Begründung verbindet.

Nationaler EoI-Status für IPCEI CIC zum 10. Mai 2026

Nationale IPCEI CIC-Verfahren sind in Europa nicht synchronisiert. Einige Länder haben ihre nationalen Interessenbekundungsfenster bereits geschlossen, während andere voraussichtlich einen Call for Expression of Interest veröffentlichen werden.

Die Übersicht ist nur als indikative Momentaufnahme zu verstehen. Antragsteller sollten den aktuellen Status immer bei der zuständigen nationalen Behörde prüfen.

LandIPCEI CIC-Status zum 10. Mai 2026
BelgiumCall for Expression of Interest erwartet
CroatiaCall for Expression of Interest erwartet
EstoniaCall for Expression of Interest erwartet
FinlandCall for Expression of Interest erwartet
FranceCall for Expression of Interest erwartet
GermanyCall for Expression of Interest erwartet
HungaryCall for Expression of Interest erwartet
LithuaniaCall for Expression of Interest erwartet
NetherlandsCall for Expression of Interest erwartet
RomaniaCall for Expression of Interest erwartet
SlovakiaCall for Expression of Interest erwartet
SpainCall for Expression of Interest erwartet
IrelandGeschlossen · 4 February 2026
SloveniaGeschlossen · 16 January 2026
PolandGeschlossen · 25 March 2026
ItalyGeschlossen · 7 May 2026
AustriaKein IPCEI CIC-Zeitfenster im Tracker angegeben
CzechiaKein IPCEI CIC-Zeitfenster im Tracker angegeben
PortugalKein IPCEI CIC-Zeitfenster im Tracker angegeben
SwedenKein IPCEI CIC-Zeitfenster im Tracker angegeben

Wichtiger Hinweis: “Call for Expression of Interest erwartet” bedeutet, dass die Veröffentlichung eines nationalen Calls vom Mitgliedstaat angezeigt wurde und Änderungen vorbehalten sind. Dies garantiert nicht, dass ein Call bereits geöffnet ist oder dass ein Unternehmen teilnahmeberechtigt ist.

Die praktische Konsequenz: IPCEI CIC bewegt sich je Mitgliedstaat mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Unternehmen in Ländern mit erwarteter Veröffentlichung sollten Projektkonzept, Infrastrukturebenenbeschreibung, Partnerstrategie und Finanzierungslückenlogik vorbereiten, bevor das nationale Fenster öffnet. Unternehmen in Ländern mit geschlossenem Fenster sollten prüfen, ob assoziierte Partnerrollen, spätere Fenster oder alternative Förderinstrumente verfügbar sind.

Warum IPCEI CIC wichtig ist

Europas Bedarf an sicherer und skalierbarer Recheninfrastruktur wächst schnell. KI-Anwendungen, industrielle Automatisierung, Smart Mobility, Energiesysteme, digitale öffentliche Dienste und datenintensive Industrien benötigen zuverlässige Cloud-Edge-Infrastruktur und leistungsfähige Datenverarbeitung.

Gleichzeitig steht Europa vor strategischen Herausforderungen:

  • Abhängigkeit von nicht-europäischen Cloud- und Infrastrukturanbietern;
  • begrenzter Zugang zu souveräner KI-fähiger Rechenkapazität;
  • fragmentierte Cloud-, Edge- und Dateninfrastrukturmärkte;
  • wachsende Nachfrage nach latenzarmer Datenverarbeitung nahe an der Datenquelle;
  • Cybersecurity-, Data-Governance- und Resilienzanforderungen;
  • steigende Energie- und Nachhaltigkeitsanforderungen an Rechenzentren und Compute-Infrastruktur;
  • Bedarf an interoperabler Infrastruktur über Mitgliedstaaten hinweg;
  • fehlende Plug-and-Play-Infrastruktur für industrielle KI-Anwendungen;
  • mangelndes zertifiziertes Vertrauen und begrenzte Verfügbarkeit offener, interoperabler KI- und Cloud-Dienste;
  • Vendor-Lock-in-Risiken durch proprietäre Infrastrukturmodelle.

Die gemeinsame IPCEI CIC-Projektbeschreibung hebt außerdem die strategische Compute-Lücke Europas hervor. Weltweite KI-Rechenkapazitäten sind stark außerhalb Europas konzentriert, während europäische Industrien besseren Zugang zu Compute, Cloud, Edge, Software und KI-Infrastruktur benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

IPCEI CIC soll diese Herausforderungen adressieren, indem Projekte unterstützt werden, die zu einem europäischen Compute Infrastructure Continuum beitragen: verteilt, sicher, interoperabel und ausgerichtet auf Europas Ziele digitaler Souveränität.

Wer sollte IPCEI CIC prüfen?

IPCEI CIC kann relevant sein für Unternehmen und Organisationen in folgenden Bereichen:

  • Cloud-Infrastruktur;
  • Edge Computing;
  • Entwicklung und Betrieb von Rechenzentren;
  • KI-Infrastruktur und Rechenkapazität;
  • verteilte Datenverarbeitung;
  • Telekommunikations- und Konnektivitätsinfrastruktur;
  • Cybersecurity und vertrauenswürdige digitale Infrastruktur;
  • Infrastruktur-Orchestrierung und Interoperabilität;
  • Platform Engineering und Software-Infrastruktur;
  • High-Performance-Computing-Dienste;
  • energieeffiziente Compute-Technologien;
  • industrielle Digitalisierung und missionskritische Cloud-Edge-Anwendungen.

Die am besten geeigneten Antragsteller haben in der Regel Projekte, die ambitioniert, kapitalintensiv, technisch innovativ und strategisch relevant für Europas digitale Infrastrukturbedarfe sind.

Welche Projekttypen könnten zu IPCEI CIC passen?

IPCEI CIC ist voraussichtlich besonders relevant für Infrastrukturprojekte, die zu souveränen europäischen Cloud-Edge- und Compute-Kapazitäten beitragen.

Laut gemeinsamer Projektbeschreibung konzentriert sich IPCEI CIC auf zwei große Bereiche: Infrastrukturdeployment und Föderation souveräner EU-weiter grenzüberschreitend vernetzter Infrastrukturen. Projekte sollten daher nicht nur Kapazität bereitstellen, sondern auch zu einem kohärenten europäischen Netzwerk beitragen, das auf Interoperabilität, offenem Zugang, sicherem Betrieb und energieeffizienter Rechenleistung basiert.

Skalierbare Cloud- und Edge-Infrastruktur

Projekte, die skalierbare Infrastructure-as-a-Service-, Cloud-, Edge- oder Hybridinfrastruktur bereitstellen und sichere, verteilte Rechenleistung in Europa unterstützen.

Rechenzentren und Compute-Knoten

Projekte mit strategischem Rechenzentrumsaufbau, regionalen Compute-Knoten, KI-fähiger Infrastruktur oder Infrastruktur, die in ein breiteres europäisches Compute Continuum integriert werden kann.

Verteilte Datenverarbeitung

Projekte, die Daten näher am Ort ihrer Entstehung verarbeiten, Latenz reduzieren und industrielle, öffentliche oder missionskritische Anwendungen unterstützen.

KI-fähige Recheninfrastruktur

Projekte, die Infrastruktur bereitstellen, um KI-Modelle und KI-gestützte Dienste in Europa zu trainieren, feinzujustieren, bereitzustellen oder zu betreiben.

Föderation, Orchestrierung und Interoperabilität

Projekte, die mehrere Anbieter, Infrastrukturebenen und Plattformen durch gemeinsame Regeln, technische Frameworks, Orchestrierungsschichten und nahtlose Workload-Übertragung zwischen Cloud- und Edge-Knoten verbinden.

Sichere und vertrauenswürdige digitale Infrastruktur

Projekte, die Cybersecurity, Datenschutz, Vertraulichkeit, operative Resilienz, Zero-Trust-Modelle, privacy-preserving execution und Vertrauen in europäische Cloud-Edge-Umgebungen stärken.

Energieeffiziente und nachhaltige Compute-Infrastruktur

Projekte, die die Umweltleistung von Recheninfrastruktur verbessern, einschließlich Energieeffizienz, Abwärmenutzung, Workload-Optimierung oder CO2-ärmerer Dateninfrastruktur.

Missionskritische Cloud-Edge-Use-Cases

Projekte, die Cloud-Edge-Anwendungen in Sektoren wie Produktion, Energie, Logistik, Mobilität, Gesundheit, öffentlichen Diensten, Smart Cities oder kritischer Infrastruktur ermöglichen.

Infrastrukturebenen im IPCEI CIC Compute Continuum

IPCEI CIC sollte nicht als ein einzelner Infrastrukturtyp, etwa nur Rechenzentren oder Cloud, dargestellt werden. Das Konzept ist breiter: Es umfasst ein Kontinuum vernetzter Infrastrukturebenen, von großen Cloud-Einrichtungen bis zu Edge-Knoten sehr nahe am Ort der Datenerzeugung.

IPCEI CIC Compute Continuum von Cloud und Metro Edge über Near Edge und Far Edge bis Near-Premise-Edge-Infrastruktur.

Die gemeinsame Projektbeschreibung unterscheidet zwischen Cloud und mehreren Edge-Ebenen. Der zentrale Unterschied liegt im Verhältnis von Skalierung, Latenz, Entfernung zum Nutzer oder zur Datenquelle und operativer Verfügbarkeit.

InfrastrukturebeneTypische Rolle im Compute ContinuumIndikatives technisches Profil
CloudGroße nationale Rechenzentren für hochskalierte Rechenleistung, Speicher, Virtualisierung, Containerisierung und KI-fähige Kapazität.Bis zu 50 MW; Latenz 20 ms oder mehr; Entfernung 1.000 km oder mehr; sehr hohe Verfügbarkeit.
Metro EdgeNationale Edge-Infrastruktur näher an Nutzern und industriellen Nachfragezentren; geeignet für regionale Workloads und KI-Inferenz.Bis zu 15 MW; Latenz bis 20 ms; Entfernung bis 1.000 km; sehr hohe Verfügbarkeit.
Near EdgeRegionale/lokale Edge-Infrastruktur für schnellere Reaktionszeiten und lokalere Verarbeitung, z. B. industrielle KI, Logistik und Energiesysteme.Bis zu 5 MW; Latenz bis 10 ms; Entfernung bis 500 km; sehr hohe Verfügbarkeit.
Far EdgeHochverteilte Infrastruktur nahe an Geräten und lokalen Datenquellen; relevant für Echtzeit-Monitoring, Mobilität und industrielle Automatisierung.Bis zu 1 MW; Latenz bis 5 ms; Entfernung bis 100 km; hohe Verfügbarkeit.
Near-Premise EdgeInfrastruktur sehr nahe am Nutzer, Werk, Campus, Telekommunikationsknoten oder operativen Standort für ultraniedrige Latenz und sensible Datenverarbeitung.Bis zu 200 kW; Latenz bis 1 ms; Entfernung bis 5 km.

Cloud-Ebene

Die Cloud-Ebene stellt hohe Rechen- und Speicherkapazität bereit. Sie ist relevant für große Workloads, KI-Modelltraining, Enterprise-Cloud-Dienste, virtuelle Maschinen, Container, Cluster, Bare-Metal-Services und datenintensive Verarbeitung. Im IPCEI CIC-Kontext sollte die Cloud-Ebene nicht isoliert sein, sondern über gemeinsame Architekturen, Interoperabilitätsmechanismen und Workload-Orchestrierung mit Edge-Ebenen verbunden werden können.

Metro-Edge-Ebene

Die Metro-Edge-Ebene bringt Rechenkapazität näher an regionale Nutzer und Nachfragezentren. Sie kann latenzärmere Workloads unterstützen und zugleich Rechenzentrumsqualität bieten. Für Unternehmen ist dies relevant, wenn das Projekt industrielle Cluster, urbane digitale Dienste, regionale KI-Hubs oder Cloud-Edge-Anwendungen bedient, die mehr lokale Präsenz benötigen als zentrale Cloud-Infrastruktur.

Near-Edge-Ebene

Near-Edge-Infrastruktur unterstützt schnellere Reaktionszeiten und stärker lokalisierte Verarbeitung. Sie ist besonders relevant für Produktion, Logistik, Energiesysteme, Campus, Häfen, Flughäfen, Mobilitätskorridore und industrielle Standorte, an denen Daten näher an den Betriebsprozessen verarbeitet werden sollten.

Far-Edge-Ebene

Far-Edge-Infrastruktur liegt näher an operativen Geräten, Sensoren und Nutzern. Sie ist relevant, wenn Latenz, Bandbreite, Resilienz oder Datensouveränität verhindern, dass die gesamte Verarbeitung in eine zentrale Cloud verlagert wird. Beispiele sind vernetzte Fahrzeuge, Drohnen, autonome Systeme, Smart-Grid-Assets, Industrierobotik oder Echtzeit-Qualitätskontrolle.

Near-Premise-Edge-Ebene

Near-Premise-Infrastruktur ist die dem Endnutzer oder der Datenquelle am nächsten gelegene Ebene. Sie kann nahe an einem Werk, Telekommunikationszugangspunkt, Campus, Krankenhaus, Verkehrsknoten oder einer missionskritischen Umgebung betrieben werden. Diese Ebene ist besonders relevant für ultraniedrige Latenz, sensible Datenverarbeitung, privacy-preserving execution, sichere Identitätsprüfung, Network Slicing und Anwendungen, bei denen Daten nahe an der Quelle bleiben sollen.

Was dies für Antragsteller bedeutet

Antragsteller sollten Infrastruktur nicht nur allgemein als Cloud-Plattform oder Rechenzentrum beschreiben. Ein stärkeres IPCEI CIC-Konzept sollte erklären:

  • welche Ebene oder Ebenen des Compute Continuum das Projekt adressiert;
  • warum die gewählte Infrastrukturebene für den Ziel-Use-Case benötigt wird;
  • wie die Infrastruktur mit anderen Cloud- oder Edge-Knoten verbunden ist;
  • wie Workloads im Netzwerk bewegt oder orchestriert werden können;
  • wie das Projekt Interoperabilität unterstützt und Vendor Lock-in vermeidet;
  • wie Nutzer offenen und diskriminierungsfreien Zugang zur Infrastruktur erhalten;
  • wie Sicherheit, Resilienz, Datenschutz und Energieeffizienz in das Design integriert sind;
  • wie die Infrastruktur KI, industrielle Digitalisierung oder missionskritische Dienste ermöglicht.

Beispielhafte Anwendungsszenarien für IPCEI CIC

Near-Premises-Infrastruktur und Telco-Edge-Knoten

Near-Premises-Infrastruktur, einschließlich Telco-Edge-Knoten, kann Rechenkapazität direkt in Telekommunikationsnetze integrieren. Dies unterstützt ultraniedrige Latenz, zuverlässige Konnektivität, Datensouveränität, Network Slicing, optimiertes Routing und Edge-Anwendungen nahe an der Datenquelle.

Satelliten für AI Factories und AI Gigafactories

Regionale KI-Infrastrukturknoten können große AI Factories und AI Gigafactories ergänzen, indem sie kleinere und spezialisierte Modelle, Datenvorverarbeitung, Fine-Tuning, Hosting und branchenspezifische KI-Dienste unterstützen.

Autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme

Autonomes Fahren und ADAS-Anwendungen erfordern integrierte Cloud-Edge-Infrastruktur für Modelltraining, Simulation, Tests, Validierung, Datenspeicherung, sichere Kommunikation und Over-the-Air-Updates.

Zero Trust und privacy-preserving Edge Execution

Zero-Trust-Edge-Szenarien ermöglichen es, sensible Datenverarbeitung nahe an der Quelle zu halten, während nur nicht-sensitive Metadaten oder Governance-Elemente zentral verarbeitet werden. Dies ist relevant für Anwendungen mit strenger Data Governance, Identitätsprüfung, erlaubten Datenflüssen, kryptografischer Absicherung und Auditierbarkeit.

Wie IPCEI CIC mit IPCEI AI, IPCEI CIS und 8ra zusammenhängt

IPCEI CIC sollte als Teil von Europas breiterer Agenda für digitale Souveränität verstanden werden. Sehen Sie, wie IPCEI AI Europas souveräne Cloud-Edge-Infrastruktur nutzen kann.

IPCEI AI konzentriert sich auf KI-Technologien, Modelle, Deployment, Betrieb und industrielle Use-Cases. IPCEI CIC konzentriert sich auf die Infrastrukturebene, die diese Technologien unterstützt: Cloud, Edge, Datenverarbeitung und Rechenkapazität.

IPCEI CIS ist ebenfalls relevant, da es die Entwicklung interoperabler, energieeffizienter und vertrauenswürdiger Cloud-Edge-Technologien und Dienste unterstützt. IPCEI CIC soll bestehende Entwicklungen aus IPCEI CIS und der 8ra-Initiative ergänzen, insbesondere dort, wo Infrastruktur interoperable Cloud-Edge-Referenzarchitekturen und Multi-Provider-Betrieb nutzen muss.

InitiativeHauptrolle
IPCEI CICInfrastrukturebene: souveräne Rechenleistung, Cloud, Edge, Datenverarbeitung und KI-fähige Kapazität.
IPCEI AI/KIIntelligenzebene: KI-Modelle, Dienste, Anwendungen, Deployment und Betrieb.
IPCEI CISGrundlage: interoperable, vertrauenswürdige und energieeffiziente Cloud-Edge-Technologien und Dienste.
8ra-InitiativeÖkosystem- und Architekturebene: interoperables Multi-Provider-Cloud-Edge-Continuum.

Sie können auch IPCEI-Möglichkeiten jenseits digitaler Infrastruktur entdecken oder alle kommenden IPCEI-Fördermöglichkeiten in Europa ansehen.

Ist Ihr Projekt IPCEI CIC-ready?

1. Trägt das Projekt zur digitalen Souveränität Europas bei?

Das Projekt sollte Europas Fähigkeit stärken, kritische Compute-Infrastruktur zu kontrollieren, zu betreiben oder darauf zuzugreifen.

2. Geht das Projekt über normale kommerzielle Umsetzung hinaus?

Routinemäßige Rechenzentrumserweiterung, normale Cloud-Migration oder Standard-IT-Infrastruktur-Upgrades reichen wahrscheinlich nicht aus. Das Projekt sollte Innovation, Integration, Skalierung, Risiko oder strategische Relevanz über Business-as-usual hinaus enthalten.

3. Gibt es klares Marktversagen oder eine Finanzierungslücke?

Das Unternehmen muss erklären können, warum das Projekt ohne öffentliche Unterstützung nicht in derselben Form, Skalierung, Zeit oder an demselben Standort umgesetzt würde.

4. Hat das Projekt grenzüberschreitende Relevanz?

IPCEIs sind europäisch angelegt. Ein starkes Projekt sollte mit anderen Mitgliedstaaten, europäischen Wertschöpfungsketten, Interoperabilitätszielen oder grenzüberschreitenden Infrastrukturbedarfen verbunden sein.

5. Kann das Unternehmen positive Spillover-Effekte zeigen?

Das Projekt sollte Vorteile über den Antragsteller hinaus erzeugen, z. B. Standards, Interoperabilität, offene Schnittstellen, offenen und diskriminierungsfreien Zugang, Ökosystementwicklung, Lieferantenchancen, Training, Wissensaustausch oder breiteren industriellen Zugang.

6. Ist das interne Team für den Arbeitsaufwand bereit?

IPCEI-Vorbereitung kann detaillierte technische Dokumentation, Finanzmodellierung, Partnerkoordination, vertrauliche Informationsweitergabe und Antworten auf Fragen nationaler Behörden und der Europäischen Kommission erfordern.

Wie der IPCEI CIC-Prozess typischerweise abläuft

  1. Nationale Interessenbekundung

    Eine nationale Behörde öffnet einen Call oder Screening-Prozess, um Unternehmen mit Projekten zu identifizieren, die zu IPCEI CIC passen könnten.

  2. Erste Projektbewertung

    Das Projekt wird anhand nationaler Prioritäten, IPCEI-Scope, Innovationshöhe, strategischer Relevanz, erwarteter Spillovers und möglicher beihilferechtlicher Begründung bewertet.

  3. Europäisches Matchmaking

    Ausgewählte Unternehmen können zu internationalem Matchmaking eingeladen werden, um grenzüberschreitende Partner zu identifizieren und die Rolle einzelner Projekte in der europäischen Struktur zu definieren.

  4. Entwicklung des vollständigen Projektvorschlags

    Unternehmen bereiten detailliertere technische, finanzielle und strategische Unterlagen vor. Dies kann Projektbeschreibungen, Arbeitspakete, Investitionsplanung, Finanzierungslückenanalyse, Impact-Logik und Spillover-Verpflichtungen umfassen.

  5. Chapeau und individuelle Dokumentation

    Das integrierte IPCEI wird typischerweise in einem übergeordneten Chapeau-Dokument beschrieben, während jedes Unternehmen individuelle Projektdokumentation zu seinem spezifischen Beitrag erstellt.

  6. Beihilfeanmeldung und Prüfung durch die Kommission

    Mitgliedstaaten reichen die Notifizierung bei der Europäischen Kommission ein. Die Kommission prüft unter anderem Notwendigkeit, Verhältnismäßigkeit, förderfähige Kosten, Finanzierungslücke, Innovationshöhe, Markteffekte und europäische Spillovers.

  7. Genehmigung, Fördervereinbarung und Umsetzung

    Wenn die Kommission die Beihilfe genehmigt und der Mitgliedstaat die nationale Förderentscheidung bestätigt, kann das Unternehmen in Umsetzung, Berichterstattung und Lieferverpflichtungen eintreten.

Was Sie für eine IPCEI CIC-Interessenbekundung vorbereiten sollten

  • eine prägnante Projektzusammenfassung;
  • Unternehmensbeschreibung und Rolle in der digitalen Infrastruktur-Wertschöpfungskette;
  • Beschreibung der entwickelten Technologie und Infrastruktur;
  • Erläuterung, warum das Projekt über den Stand der Technik hinausgeht;
  • Investitionsvolumen und grobe Kostenkategorien;
  • Zeitplan und Umsetzungsmeilensteine;
  • Begründung von Marktversagen oder Finanzierungslücke;
  • mögliche grenzüberschreitende Partner oder Partnertypen;
  • erwartete positive Spillover-Effekte;
  • Beitrag zu europäischer digitaler Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit;
  • interne Entscheidungsunterlagen, Business Case oder Investitionslogik;
  • vertraulichkeitsgeeignete technische und finanzielle Nachweise.

Wer ist beteiligt? Nationale Kontaktstellen

Informationen zu Programmdetails und Förderverfahren des jeweiligen Mitgliedstaats können über die nationalen Kontaktstellen eingeholt werden. Dieser Abschnitt unterstützt Nutzer, ohne von der CTA von Impact Funding Europe abzulenken.

Nationale Kontaktstellen anzeigen
MSNationale KontaktstelleZuständige Stelle
DE8ra@bmwe.bund.deFederal Ministry for Economic Affairs and Energy · Division IVA3
EEalice.liblik@eis.eeEstonian Business and Innovation Agency · Enterprise Estonia
ESipcei.setelco@digital.gob.esMinistry of Digital Transformation
FIsini.kahilaniemi@businessfinland.fiMinistry of Economic Affairs and Employment of Finland
FRpiiec-cic.dge@finances.gouv.frMinistry of the Economy, Finance and Industrial and Digital Sovereignty
HUipcei@ngm.gov.huMinistry for National Economy, Department for Industry Relations
IEipcei@enterprise.gov.ieMinistry of Enterprise Tourism and Employment · IPCEI team
ITdgind.div5@mise.gov.itMinistry of Enterprises and Made in Italy · Directorate General for Industrial Policies
PLipcei-cic@mrit.gov.plMinistry of Development and Technology, Department of Innovation and Industrial Policy
SKipcei_ai_cic@mirri.gov.skMinistry of Investments, Regional Development and Informatization
SIipcei.mgts@gov.siMinistry of the Economy, Tourism and Sport

IPCEI CIC vs. andere Förderwege

IPCEI CIC ist möglicherweise nicht der beste Weg für jedes Cloud-, Edge- oder KI-Infrastrukturprojekt. Je nach Projektscope, Reifegrad und Land können auch das Digital Europe Programme, Horizon Europe, EuroHPC-bezogene Möglichkeiten, nationale FuE- und industrielle Innovationsprogramme, regionale Infrastrukturförderung, InvestEU und Blended Finance, Förderung für grüne Rechenzentren oder Energieeffizienz oder Private Debt, Projektfinanzierung und strategisches Eigenkapital relevant sein. Impact Funding Europe kann diese Optionen vergleichen und den realistischsten Weg für Ihr Projekt identifizieren.

Wie Impact Funding Europe helfen kann

Impact Funding Europe unterstützt Unternehmen von der frühen IPCEI-Fit-Prüfung bis zur Interessenbekundungsstrategie und Vorbereitung.

IPCEI CIC Eignungs- und EoI-Prüfung

Wir prüfen, ob Ihr Projekt zum erwarteten Scope von IPCEI CIC passt und ob es die strategische Relevanz, Innovationshöhe und Finanzierungslückenlogik aufweist.

Projektkonzeptentwicklung

Wir übersetzen technische Infrastrukturpläne in ein starkes Förder-Narrativ mit Fokus auf europäische digitale Souveränität, Cloud-Edge-Infrastruktur, KI-fähige Rechenkapazität und Marktversagenslogik.

Mapping nationaler Prozesse und Chancen

Wir identifizieren, welcher nationale Prozess für Ihr Unternehmen relevant sein könnte, und beobachten kommende EoI-Fenster, Templates und Einreichungsanforderungen.

Partner- und Matchmaking-Strategie

Wir definieren die europäischen Partnertypen, die Ihr Projekt stärken und in ein grenzüberschreitendes Compute Infrastructure Continuum einordnen können.

Finanzierungslücke und Business Case

Wir unterstützen die Entwicklung der finanziellen Logik, um zu erklären, warum öffentliche Unterstützung notwendig und verhältnismäßig ist.

Chapeau- und individuelle Projektdokumentation

Wir unterstützen die individuelle Projektdokumentation und Beiträge zu übergeordneten IPCEI-Narrativen.

Alternative Förderweganalyse

Wenn IPCEI CIC nicht der richtige Weg ist, identifizieren wir alternative europäische, nationale oder Blended-Finance-Routen.

Jetzt auf IPCEI CIC vorbereiten

Unternehmen, die an IPCEI CIC interessiert sind, sollten nicht warten, bis alle Details finalisiert sind. Nationale Interessenbekundungen können sich schnell bewegen. Früh vorbereitete Unternehmen sind besser positioniert, ihre Rolle zu definieren, Partner zu finden und eine glaubwürdige Förderlogik zu entwickeln.

Wenn Ihre Organisation ein größeres Projekt in Cloud, Edge, Rechenzentren, KI-Infrastruktur, verteilter Rechenleistung oder souveräner digitaler Infrastruktur plant, kann Impact Funding Europe helfen zu prüfen, ob IPCEI CIC der richtige Förderweg ist.

Sie können auch unsere europäische Förderstrategie und Antragsunterstützung ansehen.

IPCEI CIC FAQ

Wofür steht IPCEI CIC?

IPCEI CIC steht für Important Project of Common European Interest on Compute Infrastructure Continuum.

Was ist der Zweck von IPCEI CIC?

Ziel von IPCEI CIC ist es, die Entwicklung souveräner, verteilter und interoperabler Recheninfrastruktur in Europa zu unterstützen, einschließlich Cloud, Edge, verteilter Datenverarbeitung und KI-fähiger Rechenkapazität.

Ist IPCEI CIC ein normaler EU-Grant?

Nein. IPCEI CIC ist kein normaler EU-Förderaufruf. Es wird voraussichtlich über mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren laufen, mit nationalen Interessenbekundungen und beihilferechtlicher Prüfung durch die Europäische Kommission.

Wer sollte IPCEI CIC prüfen?

Cloud-Anbieter, Edge-Computing-Unternehmen, Rechenzentrumsbetreiber, KI-Infrastrukturanbieter, Telekommunikationsunternehmen, Cybersecurity-Unternehmen, Orchestrierungsplattformen und Software-Infrastrukturunternehmen sollten prüfen, ob IPCEI CIC relevant ist.

Können Rechenzentrumsprojekte für IPCEI CIC geeignet sein?

Möglicherweise, aber eine normale Rechenzentrumsinvestition reicht wahrscheinlich nicht aus. Das Projekt sollte zu einem breiteren europäischen Compute Infrastructure Continuum beitragen und Innovation, strategische Relevanz, Interoperabilität, Nachhaltigkeit oder KI-fähige Infrastrukturwerte zeigen.

Wie hängt IPCEI CIC mit IPCEI AI/KI zusammen?

IPCEI CIC konzentriert sich auf die Infrastrukturebene, während IPCEI AI/KI auf KI-Technologien und Anwendungen fokussiert. KI-Deployment hängt von sicherer, skalierbarer und souveräner Compute-Infrastruktur ab, wodurch beide Initiativen komplementär sind.

Was ist eine IPCEI CIC-Interessenbekundung?

Eine Interessenbekundung ist ein frühes nationales Screening-Verfahren, mit dem Unternehmen und Projekte identifiziert werden, die zu einem künftigen IPCEI passen könnten. Eine EoI garantiert keine Förderung.

Was sollten Unternehmen zuerst vorbereiten?

Unternehmen sollten ein klares Projektkonzept, einen ersten Investitionsplan, ein Innovationsnarrativ, eine Finanzierungslückenlogik, eine mögliche grenzüberschreitende Partnerstrategie und Nachweise positiver europäischer Spillovers vorbereiten.

Können KMU an IPCEI CIC teilnehmen?

Ja, KMU können je nach nationalem Verfahren und Rolle in der Wertschöpfungskette teilnehmen, zum Beispiel als direkte Teilnehmer, assoziierte Partner oder über verbundene Ökosystemrollen.

Wie kann Impact Funding Europe bei IPCEI CIC helfen?

Impact Funding Europe kann Projektfit prüfen, Interessenbekundungsunterlagen vorbereiten, das Förder-Narrativ entwickeln, Finanzierungslückenlogik unterstützen, Partnerbedarfe identifizieren und IPCEI CIC mit alternativen Förderwegen vergleichen.

IPCEI CIC-Scope, Zeitpläne, Teilnahmebedingungen und Förderwege hängen von der Beteiligung der Mitgliedstaaten, nationalen Budgetentscheidungen und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission ab. Diese Seite dient allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung oder Fördergarantie dar.

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Clean Energy

In 2019 the EU completed a comprehensive update of its energy policy framework to facilitate the transition away from fossil fuels towards cleaner energy and to deliver on the EU’s Paris Agreement commitments for reducing greenhouse gas emissions.

The agreement on this new energy rulebook – called the Clean energy for all Europeans package – marked a significant step towards the implementation of the energy union strategy, published in 2015.

Climate, Energy and Mobility is the focus for Cluster 5 in Horizon Europe. This clusters aims to fight climate change by better understanding its causes, evolution, risks, impacts and opportunities, and by making the energy and transport sectors more climate and environment-friendly, more efficient and competitive, smarter, safer and more resilient

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Dr. Moritz Thiede strengthens Impact Funding Europe’s finance work with robust modelling and debt-structuring expertise. Trained as an economist (Diplom-Volkswirt), he has served as a Senior Consultant delivering complex company analyses, controlling systems, restructuring support, and financing advisory.

He builds bankable financial models, develops scenarios that survive stress tests, and translates project narratives into lender-ready numbers—cashflow logic, covenants, and repayment capacity. Moritz supports clients in structuring loan facilities, negotiating term sheets, and aligning funding strategy with operational reality, including blended finance approaches where grants and debt must fit together cleanly. He works comfortably with lenders and investors alike.

Olaf Gerd Gemein

Olaf Gerd Gemein

Verocity

Olaf is a passionate Serial Entrepreneur and Business Architect with a specific ambition: to be a change catalyst!

With over 30 years of practical experience in various markets in Europe, Asia, North and South America and Canada, he has successfully supported more than 100 projects in the ICT sector. His contributions have focused on accelerating start-up and innovation clusters, building networks, products and services from scratch, facilitating and implementing go-to-market strategies. He is frequently asked to speak at conferences and facilitate networking on smart tech topics around the world.

Peter Schottes

Peter Schottes

Eisenschmidt Consulting

Peter holds a PhD in nature science (climate impact research), worked as a project manager for software development and as a freelance consultant. He is managing director and shareholder of Eisenschmidt Consulting Crew in Kiel, Germany. He is a specialist in transformation projects and works as a sparring partner for top executives. His focus in on strategy development, digital transformation and concept development.

Peter is active as advisor for StartUps and Angel investor. At IFE he overlooks the entire process of community building, stakeholder management and is also responsible for the project kick-offs.

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Alex Chalkley

Venturenomix

Alex has a BSc in Mathematics, Economics & Computing and has already built a market-leading R&D Funding Consultancy in the UK from 2009 to 2019. Alex has developed funding bids, mainly in the form of R&D Grant Applications, that have secured over €60m for clients operating at the forefront of technology innovation. Venturenomix, focuses on supporting Impact Ventures by offering specialist funding related consultancy services to ambitious people seeking funding for good projects. At IFE, Alex is Managing Director and responsible for all aspects of the business, in particular recruiting, mentoring and adding value to the EU Grant Writing Consultants working on multi-million Euro EU Grant Applications.

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Smart City

A smart city is a place where traditional networks and services are made more efficient with the use of digital and telecommunication technologies for the benefit of its inhabitants and business. 

A smart city goes beyond the use of information and communication technologies (ICT) for better resource use and less emissions. It means smarter urban transport networks, upgraded water supply and waste disposal facilities and more efficient ways to light and heat buildings. It also means a more interactive and responsive city administration, safer public spaces and meeting the needs of an ageing population. Last not least, it aims to make a city a healthier, more sustainable and more attractive place to be for its residents and visitors.

More than half of the world’s population now lives in urban areas. This is expected to reach 80% by 2050. Cities and metropolitan areas are centres of economic activity, knowledge generation, innovation and new technologies. Cities influence the quality of life of citizens who live or work in them and they are major contributors to global challenges.

A mission in this area will help us meet the goals and targets set out by international policy frameworks such as the COP21 Paris Agreement, the UN’s Sustainable Development Goals (notably SDG11), the Urban Agenda for the EU and the Habitat III New Urban Agenda as cities play a key role in all of them.

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The European Green Deal sets out how to make Europe the first climate-neutral continent by 2050. It maps a new, sustainable and inclusive growth strategy to boost the economy, improve people’s health and quality of life, care for nature, and leave no one behind.

The Green Deal spans and informs all of the Horizon Europe Pillars and Destinations. As such, there is no dedicated funding programme, apart from Horizon Europe itself. This strategy underpins Horizon Europe funding from 2021-2027. You can read more about the Pillars and funding opportunities here.

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The success of Europe’s digital transformation will depend on establishing effective rules to ensure trustworthy technologies, to give businesses the confidence and means to digitise, and to ensure highest privacy standards for citizens. The Data Strategy and the White Paper on Artificial Intelligence are the first pillars of the new digital strategy of the Commission. They all focus on the need to put people first in developing technology, as well as on the need to defend and promote European values and rights in how we design, make and deploy technology in the economy.

The European strategy for data aims at creating a single market for data that will ensure Europe’s global competitiveness and data sovereignty. Common European data spaces will ensure that more data becomes available for use in the economy and society, while keeping companies and individuals who generate the data in control.

Cluster 4 in Horizon Europe is dedicated to Digital, Industry and Space. The overarching vision behind the proposed investments under Cluster 4 is that of Europe shaping competitive and trusted technologies for a European industry with global leadership in key areas, enabling production and consumption to respect the boundaries of our planet, and maximising the benefits for all parts of society in the variety of social, economic and territorial contexts in Europe.

This will build a competitive, digital, low-carbon and circular industry, ensure sustainable supply of raw materials, develop advanced materials and provide the basis for advances and innovation in  global challenges to society.

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Electric car l green

Mobility

The European Green Deal calls for a 90% reduction in greenhouse gas emissions from transport in order for the EU to become a climate-neutral economy by 2050, while also working towards a zero-pollution ambition. To achieve this systemic change, we need to (1) make all transport modes more sustainable, (2) make sustainable alternatives widely available in a multimodal transport system and (3) put in place the right incentives to drive the transition.

Climate, Energy and Mobility is the focus for Cluster 5 in Horizon Europe. This clusters aims to fight climate change by better understanding its causes, evolution, risks, impacts and opportunities, and by making the energy and transport sectors more climate and environment-friendly, more efficient and competitive, smarter, safer and more resilient

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Leaf l green

Agriculture

The Farm to Fork Strategy is at the heart of the Green Deal. It addresses comprehensively the challenges of sustainable food systems and recognises the inextricable links between healthy people, healthy societies and a healthy planet. The strategy is also central to the Commission’s agenda to achieve the United Nations’ Sustainable Development Goals (SDGs). All citizens and operators across value chains, in the EU and elsewhere, should benefit from a just transition, especially in the aftermath of the COVID-19 pandemic and the economic downturn. A shift to a sustainable food system can bring environmental, health and social benefits, offer economic gains and ensure that the recovery from the crisis puts us onto a sustainable path. Ensuring a sustainable livelihood for primary producers, who still lag behind in terms of income, is essential for the success of the recovery and the transition.

Cluster 6 under Horizon Europe ringfences innovation grant funding for Food, Bioeconomy, Natural Resouces, Agriculture & Environment. This cluster aims at reducing environmental degradation, halting and reversing the decline of biodiversity on land, inland waters and sea and better managing natural resources through transformative changes of the economy and society in both urban and rural areas. It will ensure food and nutrition security for all within planetary boundaries through knowledge, innovation and digitalisation in agriculture, fisheries, aquaculture and food systems and steer and accelerate the transition to a low carbon, resource efficient circular economy and sustainable bioeconomy, including forestry.

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