DEEN
Status: Aktiv · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

IPCEI AI Förderung und Matchmaking: Europas souveränes KI-Ökosystem

IPCEI AI, das Important Project of Common European Interest on Artificial Intelligence, ist eine entstehende europäische Förder- und Matchmaking-Möglichkeit für Unternehmen, die souveräne, vertrauenswürdige und industriell relevante KI-Technologien entwickeln.

Die Initiative soll ein KI-Ökosystem der nächsten Generation in Europa unterstützen. Sie deckt den gesamten KI-Lebenszyklus ab: Datenbereitstellung, KI-Trainings- und Deployment-Infrastruktur, offene und wettbewerbsfähige Basismodelle, Inferenz, Fine-Tuning, sektorspezifische KI-Lösungen und energieeffiziente KI-Operationen.

Impact Funding Europe unterstützt Unternehmen dabei zu prüfen, ob ihre KI-Projekte zu IPCEI AI passen, wie sie sich auf nationale Interessenbekundungen vorbereiten, sich für europäisches Matchmaking positionieren und die technischen, finanziellen und beihilferechtlichen Nachweise für die nächsten Schritte entwickeln können.

Was ist IPCEI AI?

IPCEI AI ist ein geplantes Important Project of Common European Interest mit Fokus auf den Aufbau eines souveränen europäischen KI-Ökosystems für die Industrie.

Ziel ist nicht nur die Förderung einzelner KI-Tools. IPCEI AI soll komplementäre Projektideen aus teilnehmenden Mitgliedstaaten identifizieren und zu einem integrierten europäischen Projekt zusammenführen, das unter den EU-Beihilfevorschriften geprüft wird.

IPCEI AI ist eng mit Europas digitaler Souveränitätsagenda verbunden. Es adressiert den Bedarf an sicherem Zugang zu Daten, skalierbarer Rechenkapazität, vertrauenswürdigen KI-Modellen und industriellen KI-Anwendungen, die über Sektoren und Grenzen hinweg eingesetzt werden können.

Anders als ein normaler EU-Förderaufruf wird IPCEI AI voraussichtlich über mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren laufen. Nationale Behörden öffnen Interessenbekundungen, identifizieren potenzielle Projekte und beteiligen sich am europäischen Matchmaking, bevor das Projekt für die Bewertung durch die Europäische Kommission konsolidiert wird.

Aktueller IPCEI AI-Tracking-Hinweis

Mai 2026 Update: IPCEI AI befindet sich in einer Interessenbekundungs- und Matchmaking-Phase in teilnehmenden Mitgliedstaaten.

Unternehmen sollten den jeweils relevanten nationalen Prozess prüfen, bevor sie eine Einreichung vorbereiten. Zeitpläne, Teilnahmebedingungen und Einreichungsanforderungen unterscheiden sich je Mitgliedstaat.

Nationaler IPCEI AI-EoI-Status zum 10. Mai 2026

Die nationalen IPCEI AI-Verfahren sind europaweit nicht synchronisiert. Diese Übersicht ist nur als indikative Momentaufnahme zu verstehen. Antragsteller sollten den aktuellen Status immer bei der zuständigen nationalen Stelle prüfen.

LandIPCEI AI-Status zum 10. Mai 2026
BelgienGeschlossen · 16. Januar 2026
KroatienGeschlossen · 13. Februar 2026
EstlandGeschlossen · 4. März 2026
FinnlandCall for Expression of Interest erwartet
FrankreichGeschlossen · 30. Januar 2026
DeutschlandGeschlossen · 21. Januar 2026
UngarnGeschlossen · 5. Dezember 2025
IrlandGeschlossen · 4. Februar 2026
ItalienGeschlossen · 30. Januar 2026
LitauenCall for Expression of Interest erwartet
NiederlandeGeschlossen · 24. März 2026
PolenGeschlossen · 12. März 2026
RumänienGeschlossen · 9. April 2026
SlowakeiGeschlossen · 10. März 2026
SlowenienGeschlossen · 15. Dezember 2025
SpanienGeschlossen · 26. Dezember 2025
SchwedenGeschlossen · 23. Februar 2026
ÖsterreichKein IPCEI AI-Fenster im Tracker angegeben
TschechienKein IPCEI AI-Fenster im Tracker angegeben
PortugalKein IPCEI AI-Fenster im Tracker angegeben

Wichtiger Hinweis: “Call for Expression of Interest erwartet” bedeutet, dass die Veröffentlichung eines nationalen Calls vom Mitgliedstaat angezeigt wurde und Änderungen vorbehalten sind. Dies garantiert nicht, dass ein Call bereits geöffnet ist oder dass ein Unternehmen teilnahmeberechtigt ist.

Warum IPCEI AI wichtig ist

Künstliche Intelligenz wird zu einer strategischen Industrietechnologie. Europäische Unternehmen benötigen zunehmend sicheren Zugang zu hochwertigen Daten, skalierbarer Rechenkapazität, vertrauenswürdigen KI-Modellen, fortgeschrittenen Inferenz- und Fine-Tuning-Technologien sowie sektorspezifischen KI-Lösungen.

Gleichzeitig sind viele europäische Akteure weiterhin von außereuropäischen Infrastrukturen, Plattformen, Basismodellen oder KI-Diensten abhängig. Daraus ergeben sich strategische Fragen rund um Datensouveränität, industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit, Compliance, Resilienz und langfristige technologische Abhängigkeit.

IPCEI AI soll ein europäisches KI-Kontinuum unterstützen, das industrielle Bedarfe adressiert. Der Fokus liegt auf KI, die vertrauenswürdig, skalierbar, energieeffizient, interoperabel und mit europäischen Werten sowie regulatorischen Erwartungen vereinbar ist.

Die Möglichkeit ist besonders relevant für Unternehmen, die KI für industrielle Anwendungen wie autonome Fertigung, KI-gestützte Logistik, autonomes Fahren, Robotik, Materialforschung, industrielle Prozessoptimierung, Smart Infrastructure und das Industrial Metaverse entwickeln.

Wer sollte IPCEI AI prüfen?

IPCEI AI kann relevant sein für Unternehmen und Organisationen in den Bereichen:

  • industrielle KI-Systeme;
  • KI-Modellentwicklung und Fine-Tuning;
  • hochwertige Datenplattformen und Datenräume;
  • KI-Trainings-, Deployment- und Operations-Infrastruktur;
  • Robotik und autonome Systeme;
  • autonome Fertigung und industrielle Automatisierung;
  • KI-gestützte Logistik und Supply-Chain-Optimierung;
  • autonomes Fahren und fortgeschrittene Mobilitätssysteme;
  • Simulation, digitale Zwillinge und Industrial-Metaverse-Anwendungen;
  • KI für Materialforschung und Produktentwicklung;
  • Open-Source-KI-Plattformen und gemeinsame KI-Tools;
  • energieeffiziente KI und nachhaltige KI-Operationen;
  • vertrauenswürdige KI, Compliance, Monitoring, Governance und Modell-Lifecycle-Management.

Die besten Kandidaten sind in der Regel Projekte mit hoher Innovationshöhe, strategischer Relevanz, technischer Ambition und positiven Spillover-Effekten über das einzelne Unternehmen hinaus.

Welche Projekte können zu IPCEI AI passen?

IPCEI AI ist voraussichtlich besonders relevant für Projekte, die zum gesamten KI-Lebenszyklus und zu einem souveränen europäischen KI-Ökosystem beitragen. Mögliche Projektbereiche sind die folgenden.

IPCEI AI-Lebenszyklus von Datenbereitstellung und Training über Basismodelle und Fine-Tuning bis zu sektorspezifischer KI sowie Deployment und Betrieb.

Datenbereitstellung und hochwertige Dateninfrastruktur

Projekte, die Erfassung, Management, Speicherung, Labeling, Governance oder Austausch hochwertiger Daten für KI-Entwicklung ermöglichen. Sie sollten zeigen, wie Datenverfügbarkeit, Datenqualität, Interoperabilität und europäische Datenschutzanforderungen adressiert werden.

Offene und wettbewerbsfähige Basismodelle

Projekte zur Entwicklung großer, souveräner, offener oder wettbewerbsfähiger Basismodelle für komplexe Aufgaben wie Sprachverständnis, multimodale Verarbeitung, Simulation, industrielles Schlussfolgern oder domänenspezifische KI-Anwendungen.

Sektorspezifische KI-Modelle

Projekte zur Entwicklung von KI-Modellen auf Basis strukturierter Industrie-, Maschinen- oder Sektordaten. Relevante Bereiche können Fertigung, Mobilität, Logistik, Energie, Materialien, Gesundheit, öffentliche Dienste und Smart Infrastructure sein.

KI-Training, Inferenz und Fine-Tuning

Projekte, die Training, Anpassung, Inferenz, Fine-Tuning, Retraining, Monitoring oder Optimierung von KI-Modellen entlang ihres Lebenszyklus verbessern.

KI-Plattformen und Open-Source-Tools

Projekte zur Entwicklung offener, erweiterbarer Plattformen, mit denen Entwickler, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Akteure KI-Modelle und Tools entwickeln, testen, bereitstellen, teilen und betreiben können.

Industrielle KI-Services und Anwendungen

Projekte, die innovative KI-Services für industrielle und mission-critical Use Cases schaffen, etwa autonome Fertigung, Predictive Maintenance, Qualitätskontrolle, industrielle Robotik, KI-gestützte Logistik, autonome Mobilität, Smart Energy Systems oder Industrial Metaverse.

Energieeffiziente und vertrauenswürdige KI-Operationen

Projekte, die den Energiebedarf von KI-Training oder Inferenz reduzieren, KI-Monitoring verbessern, Compliance unterstützen, Erklärbarkeit ermöglichen oder vertrauenswürdige KI-Governance und Operations aufbauen.

Wie IPCEI AI mit IPCEI CIC, IPCEI CIS und 8ra zusammenhängt

IPCEI AI sollte als Intelligenzebene der europäischen digitalen Souveränitätsagenda verstanden werden.

Verstehen Sie die Compute-Infrastrukturebene hinter IPCEI AI. IPCEI CIC adressiert die Infrastrukturebene: Cloud, Edge, verteilte Datenverarbeitung und KI-fähige Rechenkapazität, während IPCEI AI die KI-Technologien selbst adressiert: Daten, Modelle, Fine-Tuning, Inferenz, Anwendungen, Plattformen, Betrieb und Governance.

IPCEI CIS ist ebenfalls relevant, weil es interoperable, sichere und energieeffiziente Cloud-Edge-Dienste unterstützt. Diese Cloud-Edge-Grundlagen können den Einsatz und Betrieb von KI-Systemen unterstützen, die im Rahmen von IPCEI AI entwickelt werden.

Die 8ra Initiative bildet eine wichtige Ökosystem- und Architekturebene. Sie fördert ein Multi-Provider Cloud-Edge Continuum, das Kontinuität, Interoperabilität und breitere Nutzung der Lösungen aus IPCEI-CIS, IPCEI-AI und IPCEI-CIC unterstützen kann.

Sie können auch IPCEI-Möglichkeiten jenseits künstlicher Intelligenz entdecken oder alle kommenden IPCEI-Fördermöglichkeiten in Europa ansehen.

Ist Ihr Projekt IPCEI AI-ready?

Ein Projekt kann ein starker Kandidat für IPCEI AI sein, wenn es folgende Fragen klar beantworten kann:

  1. Trägt das Projekt zu Europas souveränem KI-Ökosystem bei? Das Projekt sollte Europas Fähigkeit stärken, KI-Technologien zu entwickeln, zu trainieren, bereitzustellen, zu betreiben oder zu steuern.
  2. Geht das Projekt über den Stand der Technik hinaus? Routinemäßige KI-Implementierung, Standardsoftwareentwicklung oder gewöhnliche Automatisierung reichen wahrscheinlich nicht aus. Das Projekt sollte technologische Ambition und einen klaren Innovationsschritt zeigen.
  3. Hat das Projekt industrielle Relevanz? IPCEI AI ist besonders relevant für industrielle KI-Anwendungen und enabling technologies, die die europäische Wettbewerbsfähigkeit über Sektoren hinweg stärken.
  4. Gibt es ein glaubwürdiges Marktversagen oder eine Finanzierungslücke? Das Unternehmen muss erklären, warum das Projekt ohne öffentliche Unterstützung nicht in derselben Form, Skalierung, Zeit oder an demselben Standort umgesetzt würde.
  5. Kann das Projekt positive Spillover-Effekte erzeugen? Vorteile über den Antragsteller hinaus, etwa offene Komponenten, geteilte Plattformen, Standards, Transferaktivitäten, Wissensverbreitung, Ökosystemaufbau, Training oder breiterer Zugang zu KI-Fähigkeiten.
  6. Ist das Unternehmen bereit für europäisches Matchmaking? Unternehmen sollten in der Lage sein, ihr Projekt in eine breitere europäische Struktur einzuordnen und komplementäre Partner in anderen Mitgliedstaaten zu identifizieren.

IPCEI AI vs. andere Förderwege

IPCEI AI ist nicht für jedes KI-Projekt der beste Weg. Je nach Scope, Reifegrad und Land können auch Horizon Europe, das Digital Europe Programme, EuroHPC-bezogene Möglichkeiten, nationale KI- und Digital-Innovationsprogramme, der European Innovation Council, regionale Innovationsförderung, InvestEU und Blended Finance oder Private Equity, Venture Debt und strategische Unternehmenspartnerschaften relevant sein. Impact Funding Europe kann diese Wege vergleichen und die realistischste Förderstrategie identifizieren.

Wie der IPCEI AI-Prozess typischerweise abläuft

Der genaue Prozess hängt vom jeweiligen Mitgliedstaat ab. Unternehmen sollten aber normalerweise mit folgenden Schritten rechnen:

  1. Nationale Interessenbekundung

    Eine nationale Behörde öffnet einen Call oder Screening-Prozess, um Unternehmen und Projektideen zu identifizieren, die zu IPCEI AI passen könnten.

  2. Erste Projektbewertung

    Projekte werden anhand nationaler Prioritäten, IPCEI-Scope, Innovationshöhe, strategischer Relevanz, erwarteter Spillovers und möglicher beihilferechtlicher Begründung bewertet.

  3. Europäisches Matchmaking

    Ausgewählte Unternehmen können zu europäischem Matchmaking eingeladen werden, um komplementäre Partner zu identifizieren und die Rolle einzelner Projekte in einem europäischen KI-Projekt zu definieren.

  4. Ausarbeitung des vollständigen Projektvorschlags

    Unternehmen bereiten detailliertere technische, finanzielle und strategische Unterlagen vor, einschließlich Projektbeschreibungen, Arbeitspaketen, Investitionsplanung, Finanzierungslückenlogik, Impact-Logik und Spillover-Verpflichtungen.

  5. Chapeau-Dokument und individuelle Dokumentation

    Das integrierte IPCEI wird in einem übergeordneten Chapeau-Dokument beschrieben, während jedes Unternehmen individuelle Projektdokumentation zu seinem spezifischen Beitrag erstellt.

  6. Beihilfeanmeldung und Prüfung durch die Kommission

    Mitgliedstaaten reichen die Notifizierung bei der Europäischen Kommission ein. Die Kommission prüft unter anderem Notwendigkeit, Verhältnismäßigkeit, Innovationshöhe, förderfähige Kosten, Markteffekte und europäische Spillovers.

  7. Genehmigung, Fördervereinbarung und Umsetzung

    Wenn die Kommission die Beihilfe genehmigt und der Mitgliedstaat die nationale Förderentscheidung bestätigt, kann das Unternehmen in Umsetzung, Berichterstattung und Lieferverpflichtungen eintreten.

Was sollte für eine IPCEI AI-Interessenbekundung vorbereitet werden?

Unternehmen sollten frühzeitig vorbereiten: kurze Projektzusammenfassung, Unternehmensbeschreibung und Rolle in der KI-Wertschöpfungskette, Beschreibung der KI-Technologie, Innovationshöhe, Zielsektoren und Use Cases, Investitionsvolumen, Meilensteine, Finanzierungslückenlogik, potenzielle Partner, erwartete Spillover-Effekte, Daten-Governance-Ansatz und interner Business Case.

Wer ist beteiligt? Nationale Kontaktstellen

Informationen zu Programmdetails und Förderverfahren des jeweiligen Mitgliedstaats können über die nationalen Kontaktstellen eingeholt werden. Dieser Abschnitt unterstützt Nutzer, ohne von der CTA von Impact Funding Europe abzulenken.

Wie Impact Funding Europe helfen kann

Impact Funding Europe unterstützt Unternehmen von der frühen IPCEI AI-Fit-Bewertung bis zur Interessenbekundungsstrategie und Matchmaking-Vorbereitung.

IPCEI AI Fit Assessment

Wir prüfen, ob Ihr Projekt zum erwarteten Scope von IPCEI AI passt und ob es die erforderliche strategische Relevanz, Innovationshöhe und Finanzierungslückenlogik aufweist.

Unterstützung bei Interessenbekundungen

Wir unterstützen bei klaren und überzeugenden EoI-Unterlagen, einschließlich Projektkonzept, Innovationsnarrativ, europäischer Relevanz, industriellem Use Case und erster Förderlogik.

Matchmaking- und Partnerstrategie

Wir definieren die europäischen Partnertypen, die Ihr Projekt stärken und in ein breiteres KI-Ökosystem einordnen können.

Finanzierungslücke und Business Case

Wir unterstützen die Entwicklung der finanziellen Logik, mit der erklärt wird, warum öffentliche Unterstützung notwendig und verhältnismäßig ist.

Chapeau- und Projektdokumentation

Wir unterstützen die individuelle Projektdokumentation und Beiträge zu übergeordneten IPCEI-Narrativen.

Alternative Förderweganalyse

Wenn IPCEI AI nicht der richtige Weg ist, identifizieren wir alternative europäische, nationale oder Blended-Finance-Routen.

Jetzt auf IPCEI AI vorbereiten

Unternehmen, die sich für IPCEI AI interessieren, sollten nicht warten, bis alle Details final sind. Nationale Interessenbekundungen können sich schnell bewegen, und Matchmaking kann bestimmen, welche Projekte Teil der europäischen Struktur werden.

Wenn Ihr Unternehmen ein größeres Projekt in industrieller KI, KI-Modellen, KI-Plattformen, Robotik, autonomen Systemen, KI-gestützter Logistik, autonomer Fertigung oder vertrauenswürdigen KI-Operationen entwickelt, kann Impact Funding Europe prüfen, ob IPCEI AI der richtige Weg ist.

Sie können auch unsere europäische Förderstrategie und Antragsunterstützung ansehen.

IPCEI AI FAQ

Wofür steht IPCEI AI?

IPCEI AI steht für Important Project of Common European Interest on Artificial Intelligence.

Was ist das Ziel von IPCEI AI?

Ziel ist der Aufbau eines souveränen europäischen KI-Ökosystems über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg, einschließlich Daten, Modellen, Training, Deployment, Fine-Tuning, sektorspezifischen Lösungen und energieeffizientem Betrieb.

Ist IPCEI AI ein normaler EU-Grant?

Nein. IPCEI AI ist kein normaler EU-Förderaufruf, sondern ein mitgliedstaatlich geführtes Beihilfeverfahren mit nationalen Interessenbekundungen und Prüfung durch die Europäische Kommission.

Wer sollte IPCEI AI prüfen?

Unternehmen mit Projekten in industrieller KI, KI-Modellen, Datenplattformen, KI-Lifecycle-Tools, Robotik, autonomen Systemen, KI-gestützter Logistik, autonomer Fertigung oder vertrauenswürdigen KI-Operationen.

Wie hängt IPCEI AI mit IPCEI CIC zusammen?

IPCEI CIC adressiert die Compute-Infrastruktur, während IPCEI AI die KI-Technologien, Modelle und Anwendungen adressiert. Beide Initiativen sind komplementär.

Wie kann Impact Funding Europe helfen?

Impact Funding Europe kann den Projektfit prüfen, EoI-Unterlagen vorbereiten, den Funding Narrative entwickeln, Funding-Gap-Logik unterstützen, Partnerbedarfe abbilden und alternative Förderwege vergleichen.

IPCEI AI-Scope, Zeitpläne, Teilnahmebedingungen und Förderwege hängen von der Beteiligung der Mitgliedstaaten, nationalen Budgetentscheidungen und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission ab. Diese Seite dient allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung oder Fördergarantie dar.

↑ Zurück nach oben

Leaf l green.png

Clean Energy

In 2019 the EU completed a comprehensive update of its energy policy framework to facilitate the transition away from fossil fuels towards cleaner energy and to deliver on the EU’s Paris Agreement commitments for reducing greenhouse gas emissions.

The agreement on this new energy rulebook – called the Clean energy for all Europeans package – marked a significant step towards the implementation of the energy union strategy, published in 2015.

Climate, Energy and Mobility is the focus for Cluster 5 in Horizon Europe. This clusters aims to fight climate change by better understanding its causes, evolution, risks, impacts and opportunities, and by making the energy and transport sectors more climate and environment-friendly, more efficient and competitive, smarter, safer and more resilient

More information here.

Recent Projects

Mortiz Thiede

Dr. Mortiz Thiede

Financial Modelling & Loan Facilities

Dr. Moritz Thiede strengthens Impact Funding Europe’s finance work with robust modelling and debt-structuring expertise. Trained as an economist (Diplom-Volkswirt), he has served as a Senior Consultant delivering complex company analyses, controlling systems, restructuring support, and financing advisory.

He builds bankable financial models, develops scenarios that survive stress tests, and translates project narratives into lender-ready numbers—cashflow logic, covenants, and repayment capacity. Moritz supports clients in structuring loan facilities, negotiating term sheets, and aligning funding strategy with operational reality, including blended finance approaches where grants and debt must fit together cleanly. He works comfortably with lenders and investors alike.

Olaf Gerd Gemein

Olaf Gerd Gemein

Verocity

Olaf is a passionate Serial Entrepreneur and Business Architect with a specific ambition: to be a change catalyst!

With over 30 years of practical experience in various markets in Europe, Asia, North and South America and Canada, he has successfully supported more than 100 projects in the ICT sector. His contributions have focused on accelerating start-up and innovation clusters, building networks, products and services from scratch, facilitating and implementing go-to-market strategies. He is frequently asked to speak at conferences and facilitate networking on smart tech topics around the world.

Peter Schottes

Peter Schottes

Eisenschmidt Consulting

Peter holds a PhD in nature science (climate impact research), worked as a project manager for software development and as a freelance consultant. He is managing director and shareholder of Eisenschmidt Consulting Crew in Kiel, Germany. He is a specialist in transformation projects and works as a sparring partner for top executives. His focus in on strategy development, digital transformation and concept development.

Peter is active as advisor for StartUps and Angel investor. At IFE he overlooks the entire process of community building, stakeholder management and is also responsible for the project kick-offs.

Alex neu

Alex Chalkley

Venturenomix

Alex has a BSc in Mathematics, Economics & Computing and has already built a market-leading R&D Funding Consultancy in the UK from 2009 to 2019. Alex has developed funding bids, mainly in the form of R&D Grant Applications, that have secured over €60m for clients operating at the forefront of technology innovation. Venturenomix, focuses on supporting Impact Ventures by offering specialist funding related consultancy services to ambitious people seeking funding for good projects. At IFE, Alex is Managing Director and responsible for all aspects of the business, in particular recruiting, mentoring and adding value to the EU Grant Writing Consultants working on multi-million Euro EU Grant Applications.

Smart city l green

Smart City

A smart city is a place where traditional networks and services are made more efficient with the use of digital and telecommunication technologies for the benefit of its inhabitants and business. 

A smart city goes beyond the use of information and communication technologies (ICT) for better resource use and less emissions. It means smarter urban transport networks, upgraded water supply and waste disposal facilities and more efficient ways to light and heat buildings. It also means a more interactive and responsive city administration, safer public spaces and meeting the needs of an ageing population. Last not least, it aims to make a city a healthier, more sustainable and more attractive place to be for its residents and visitors.

More than half of the world’s population now lives in urban areas. This is expected to reach 80% by 2050. Cities and metropolitan areas are centres of economic activity, knowledge generation, innovation and new technologies. Cities influence the quality of life of citizens who live or work in them and they are major contributors to global challenges.

A mission in this area will help us meet the goals and targets set out by international policy frameworks such as the COP21 Paris Agreement, the UN’s Sustainable Development Goals (notably SDG11), the Urban Agenda for the EU and the Habitat III New Urban Agenda as cities play a key role in all of them.

Read more here.

Recent Projects

Green city l green

Green Deal

The European Green Deal sets out how to make Europe the first climate-neutral continent by 2050. It maps a new, sustainable and inclusive growth strategy to boost the economy, improve people’s health and quality of life, care for nature, and leave no one behind.

The Green Deal spans and informs all of the Horizon Europe Pillars and Destinations. As such, there is no dedicated funding programme, apart from Horizon Europe itself. This strategy underpins Horizon Europe funding from 2021-2027. You can read more about the Pillars and funding opportunities here.

Recent Projects

Laptop l green

Open Data

The success of Europe’s digital transformation will depend on establishing effective rules to ensure trustworthy technologies, to give businesses the confidence and means to digitise, and to ensure highest privacy standards for citizens. The Data Strategy and the White Paper on Artificial Intelligence are the first pillars of the new digital strategy of the Commission. They all focus on the need to put people first in developing technology, as well as on the need to defend and promote European values and rights in how we design, make and deploy technology in the economy.

The European strategy for data aims at creating a single market for data that will ensure Europe’s global competitiveness and data sovereignty. Common European data spaces will ensure that more data becomes available for use in the economy and society, while keeping companies and individuals who generate the data in control.

Cluster 4 in Horizon Europe is dedicated to Digital, Industry and Space. The overarching vision behind the proposed investments under Cluster 4 is that of Europe shaping competitive and trusted technologies for a European industry with global leadership in key areas, enabling production and consumption to respect the boundaries of our planet, and maximising the benefits for all parts of society in the variety of social, economic and territorial contexts in Europe.

This will build a competitive, digital, low-carbon and circular industry, ensure sustainable supply of raw materials, develop advanced materials and provide the basis for advances and innovation in  global challenges to society.

Recent Projects

Electric car l green

Mobility

The European Green Deal calls for a 90% reduction in greenhouse gas emissions from transport in order for the EU to become a climate-neutral economy by 2050, while also working towards a zero-pollution ambition. To achieve this systemic change, we need to (1) make all transport modes more sustainable, (2) make sustainable alternatives widely available in a multimodal transport system and (3) put in place the right incentives to drive the transition.

Climate, Energy and Mobility is the focus for Cluster 5 in Horizon Europe. This clusters aims to fight climate change by better understanding its causes, evolution, risks, impacts and opportunities, and by making the energy and transport sectors more climate and environment-friendly, more efficient and competitive, smarter, safer and more resilient

More information here.

Recent Projects

Leaf l green

Agriculture

The Farm to Fork Strategy is at the heart of the Green Deal. It addresses comprehensively the challenges of sustainable food systems and recognises the inextricable links between healthy people, healthy societies and a healthy planet. The strategy is also central to the Commission’s agenda to achieve the United Nations’ Sustainable Development Goals (SDGs). All citizens and operators across value chains, in the EU and elsewhere, should benefit from a just transition, especially in the aftermath of the COVID-19 pandemic and the economic downturn. A shift to a sustainable food system can bring environmental, health and social benefits, offer economic gains and ensure that the recovery from the crisis puts us onto a sustainable path. Ensuring a sustainable livelihood for primary producers, who still lag behind in terms of income, is essential for the success of the recovery and the transition.

Cluster 6 under Horizon Europe ringfences innovation grant funding for Food, Bioeconomy, Natural Resouces, Agriculture & Environment. This cluster aims at reducing environmental degradation, halting and reversing the decline of biodiversity on land, inland waters and sea and better managing natural resources through transformative changes of the economy and society in both urban and rural areas. It will ensure food and nutrition security for all within planetary boundaries through knowledge, innovation and digitalisation in agriculture, fisheries, aquaculture and food systems and steer and accelerate the transition to a low carbon, resource efficient circular economy and sustainable bioeconomy, including forestry.

More information here.

Recent Projects