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Status: Aktiv · Zuletzt aktualisiert: Mai 2026

IPCEI-Fördermöglichkeiten in Europa

Important Projects of Common European Interest, kurz IPCEIs, gehören zu den strategisch wichtigsten Förderwegen Europas für großskalige Innovation, erste industrielle Anwendung und grenzüberschreitende industrielle Zusammenarbeit.

Eine neue Welle von IPCEI-Aktivitäten entsteht in den Bereichen künstliche Intelligenz, Compute-Infrastruktur und zirkuläre fortschrittliche Materialien. Für Unternehmen, die Technologien entwickeln, die strategisch wichtig, risikoreich oder kapitalintensiv sind und vom Markt allein nicht finanziert werden können, können IPCEIs einen Weg zu erheblicher öffentlicher Unterstützung über mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren bieten.

Impact Funding Europe hilft Unternehmen zu prüfen, ob ihre Projekte zu kommenden IPCEI-Möglichkeiten passen, wie sie sich auf Interessenbekundungen vorbereiten, europäische Partnerschaften aufbauen und die Nachweise für nationale und europäische Bewertungen entwickeln können.

Aktueller IPCEI-Tracking-Hinweis

Mai 2026 Update: Impact Funding Europe verfolgt nationale Interessenbekundungen, Matchmaking- und Projektbildungsaktivitäten rund um IPCEI AI, IPCEI CIC und IPCEI CAM. Zeitpläne unterscheiden sich je Mitgliedstaat; Unternehmen sollten das jeweils relevante nationale Zeitfenster prüfen, bevor sie eine Einreichung vorbereiten.

Die IPCEI-Welle 2026: AI/KI, Compute-Infrastruktur und zirkuläre fortschrittliche Materialien

Europa nutzt IPCEIs, um strategische Technologien zu unterstützen, die für Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Resilienz, digitale Souveränität und Klimaneutralität entscheidend sind. Drei IPCEI-Möglichkeiten sind 2026 besonders relevant.

IPCEI AI / KI · Künstliche Intelligenz

Aktuelle Position: Interessenbekundungs- und Matchmaking-Aktivitäten in teilnehmenden Mitgliedstaaten.

Best-Fit-Unternehmen: KI-Entwickler, industrielle KI-Plattformen, Dateninfrastruktur-Unternehmen, Robotik, autonome Systeme, Logistik, Mobilität und KI-Anwendungen in der Fertigung.

IPCEI CIC · Compute Infrastructure Continuum

Aktuelle Position: Projektbildungs- und nationale Interessenbekundungsaktivitäten im Zusammenhang mit Europas souveräner Cloud-Edge-Infrastruktur.

Best-Fit-Unternehmen: Cloud-Anbieter, Edge-Computing-Unternehmen, Rechenzentrumsbetreiber, KI-Infrastrukturanbieter, Telekommunikation und Cybersecurity-Unternehmen.

IPCEI CAM · Circular and Advanced Materials

Aktuelle Position: Kandidaten-IPCEI mit ersten nationalen Interessenbekundungen im Jahr 2026.

Best-Fit-Unternehmen: Advanced-Materials-Unternehmen, Recycler, Cleantech-Hersteller, Batterie-, Mobilitäts-, Energie- und Elektronik-Wertschöpfungsketten.

Diese Möglichkeiten sind unterschiedlich, aber miteinander verbunden. IPCEI CIC adressiert die Infrastrukturebene: Cloud, Edge und verteilte Rechenleistung. IPCEI AI/KI adressiert die Intelligenzebene: souveräne KI-Technologien und industrielle Anwendungen. IPCEI CAM adressiert die Materialebene: zirkuläre und fortschrittliche Materialien für Clean-Technology-Wertschöpfungsketten.

Zusammen spiegeln sie Europas breitere strategische Autonomieagenda in den Technologien wider, die das nächste Jahrzehnt prägen werden.

Was ist ein IPCEI?

Ein IPCEI ist ein grenzüberschreitender beihilferechtlicher Rahmen, der großskalige Innovation, Infrastruktur und erste industrielle Anwendung unterstützt, wenn Marktkräfte allein die notwendigen Investitionen nicht ermöglichen.

IPCEI steht für Important Project of Common European Interest. IPCEIs ermöglichen es EU-Mitgliedstaaten, Projekte von großer strategischer Bedeutung zu unterstützen, wenn der Markt die erforderliche Investition, Skalierung oder Geschwindigkeit nicht allein bereitstellen würde.

IPCEIs sind keine gewöhnlichen EU-Förderaufrufe. Sie sind mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren. Das bedeutet, dass die Finanzierung in der Regel von nationalen Behörden bereitgestellt wird, während die Europäische Kommission, insbesondere DG COMP, die Generaldirektion Wettbewerb, prüft, ob die geplante Beihilfe mit dem EU-Beihilferecht vereinbar ist.

Der Zweck eines IPCEI besteht darin, Mitgliedstaaten die Unterstützung von Projekten zu ermöglichen, die Wert über ein einzelnes Unternehmen, einen einzelnen Sektor oder ein einzelnes Land hinaus schaffen. Ein IPCEI soll Wissen, Expertise, finanzielle Mittel und wirtschaftliche Akteure in Europa zusammenbringen, um Marktversagen, systemische Fehler oder wichtige gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren, die vom Markt allein nicht ausreichend gelöst werden können.

In der Praxis sind IPCEIs für Projekte gedacht, die:

  • strategisch wichtig für Europa sind;
  • hochinnovativ oder infrastrukturell kritisch sind;
  • grenzüberschreitend angelegt sind;
  • zu riskant, komplex oder kapitalintensiv sind, um ohne öffentliche Unterstützung umgesetzt zu werden;
  • positive Spillover-Effekte über die direkten Begünstigten hinaus erzeugen;
  • mit EU-Prioritäten wie grüner Transformation, digitaler Transformation, industrieller Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und strategischer Autonomie übereinstimmen.

IPCEI ist nicht der richtige Weg für jedes Projekt

Eine zentrale Erkenntnis aus früheren IPCEIs ist, dass dieses Instrument selektiv ist. IPCEIs können erhebliche öffentliche Unterstützung ermöglichen, aber nur, wenn ein Projekt wirklich zur Logik des Rahmens passt.

Eine normale Unternehmensexpansion, ein inkrementelles Produktupgrade oder eine routinemäßige kommerzielle Investition reicht in der Regel nicht aus. IPCEI-Projekte müssen zeigen, warum sie außergewöhnlich sind.

Ein starkes Projekt sollte fünf Fragen klar beantworten können. Diese Fragen sind auch hilfreich für Unternehmen, die ihre Marktversagenslogik im Rahmen des IPCEI- und FuEuI-Kontexts vorbereiten:

  1. Warum ist das Projekt wichtig für Europa?
  2. Warum geht das Projekt über den Stand der Technik hinaus?
  3. Warum ist öffentliche Unterstützung notwendig?
  4. Warum braucht das Projekt grenzüberschreitende Zusammenarbeit?
  5. Welche breiteren Vorteile entstehen durch das Projekt?

Wenn diese Fragen nicht überzeugend beantwortet werden können, können andere Förderwege wie Horizon Europe, der Innovation Fund, Digital Europe, nationale Innovationsprogramme, regionale Förderung oder Blended Finance besser geeignet sein.

Wie IPCEI-Förderung funktioniert

IPCEI-Förderung basiert auf dem Grundsatz, dass öffentliche Unterstützung auf das notwendige Minimum begrenzt sein sollte, damit das Projekt realisiert werden kann.

Deshalb ist die Finanzierungslücke zentral. Die Finanzierungslücke beschreibt die Differenz zwischen den erwarteten Kosten und Einnahmen des Projekts unter normalen Marktbedingungen, unter Berücksichtigung der Rendite, die ein Marktinvestor angesichts des Projektrisikos verlangen würde.

Vereinfacht gesagt muss ein IPCEI-Antragsteller zeigen, dass:

  • das Projekt ohne Beihilfe nicht stattfinden würde; oder
  • das Projekt später, in kleinerem Umfang, außerhalb Europas oder mit geringerer Ambition umgesetzt würde; und
  • die beantragte Unterstützung nicht über das hinausgeht, was notwendig ist, um das Projekt tragfähig zu machen.

Für Unternehmen bedeutet dies: Der Antrag ist nicht nur ein technischer Projektvorschlag. Er ist zugleich ein detaillierter wirtschaftlicher und finanzieller Nachweis. Das Projekt muss durch belastbare Annahmen, Investitionspläne, Kostenschätzungen, Umsatzprognosen, kontrafaktische Szenarien und Finanzierungslückenberechnungen gestützt werden.

ThemaWas Unternehmen verstehen müssen
FinanzierungsquelleIPCEI-Unterstützung wird normalerweise durch Mitgliedstaaten als staatliche Beihilfe gewährt, nicht direkt aus einem zentralen EU-Grant-Budget.
FörderlogikDie Beihilfe muss notwendig, verhältnismäßig und mit einem Projekt verbunden sein, das unter normalen Marktbedingungen nicht in derselben Weise umgesetzt würde.
FinanzierungslückeDie maximale Unterstützung hängt von der Finanzierungslücke ab, nicht einfach von einer festen Förderquote.
Förderfähige AktivitätenIPCEIs können FuEuI, erste industrielle Anwendung und in bestimmten Fällen offene Infrastruktur unterstützen.
UnternehmensbeitragBegünstigte müssen das Projekt kofinanzieren und eine ernsthafte Investitionsbereitschaft nachweisen.
KommissionsprüfungDie Europäische Kommission prüft Innovation, europäische Relevanz, Verhältnismäßigkeit, Spillover-Effekte und mögliche Wettbewerbsverzerrungen.

Damit unterscheiden sich IPCEI-Anträge deutlich von vielen Standard-Förderanträgen. Unternehmen müssen einen starken Technologie-Case mit einem robusten Investment Case und einer überzeugenden beihilferechtlichen Begründung verbinden.

Welche Aktivitäten können IPCEIs unterstützen?

IPCEIs können ambitionierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten unterstützen. Sie können auch erste industrielle Anwendung unterstützen, wenn das Projekt weiterhin hochinnovativ ist und an vorherige FuEuI-Aktivitäten anknüpft.

Das ist wichtig für Unternehmen, die über frühe Forschung hinaus sind, aber noch nicht bei routinemäßiger kommerzieller Umsetzung angekommen sind. Potenziell relevante Aktivitäten umfassen:

  • bahnbrechende F&E und Technologieentwicklung;
  • Pilotlinien und Demonstrationsanlagen;
  • First-of-a-kind industrielle Umsetzung;
  • Skalierung innovativer Produktionsprozesse;
  • strategische Infrastruktur mit Bezug zu einer europäischen Wertschöpfungskette;
  • Einsatz von Technologien, die grenzüberschreitende industrielle Ökosysteme ermöglichen;
  • Dissemination, Standardisierung, Interoperabilität und Spillover-Aktivitäten.

IPCEIs unterstützen in der Regel keine Massenproduktion oder routinemäßige kommerzielle Tätigkeit. Sie sind für den schwierigen Zwischenbereich gedacht, in dem Innovation reif genug für große Investitionen ist, aber weiterhin zu riskant oder strategisch wichtig, um zu normalen Marktbedingungen finanziert zu werden.

Wie der IPCEI-Prozess typischerweise abläuft

Der genaue Prozess unterscheidet sich je Mitgliedstaat und IPCEI. Unternehmen sollten jedoch mit einem mehrstufigen Prozess rechnen, der nationale Behörden, europäisches Matchmaking und die beihilferechtliche Prüfung durch die Europäische Kommission umfasst.

IPCEI-Prozess-Roadmap mit sieben Schritten vom strategischen Bedarf über Matchmaking bis zur Beihilfegenehmigung und Umsetzung.

  1. Strategischer Bedarf und Interesse der Mitgliedstaaten

    Ein IPCEI beginnt häufig damit, dass ein oder mehrere Mitgliedstaaten eine Investitionslücke, Innovationslücke oder strategische Abhängigkeit in einem Sektor oder einer Wertschöpfungskette identifizieren. Unternehmen, Branchenverbände und Forschungsorganisationen können diese frühe Phase beeinflussen, indem sie zeigen, warum ein Sektor für Europa wichtig ist.

  2. Nationale Interessenbekundung

    Eine nationale Behörde kann ein Interessenbekundungsverfahren öffnen, um Unternehmen und Projektideen zu identifizieren. Dies ist in der Regel noch keine Förderzusage, sondern ein frühes Screening, um zu prüfen, ob Projekte zur IPCEI-Logik passen.

  3. Matchmaking und Konsortialbildung

    Unternehmen können zu Matchmaking-Aktivitäten mit potenziellen Partnern aus anderen Mitgliedstaaten eingeladen werden. Diese Phase ist wichtig, weil einzelne Unternehmensprojekte in eine breitere europäische Struktur, Roadmap oder Wertschöpfungskette passen müssen.

  4. Vorbereitung der Pre-Notification

    Nach nationaler Auswahl und Konsortialbildung bereiten Unternehmen in der Regel Material für die Voranmeldungsphase vor. In dieser Phase wird das Projekt deutlich detaillierter.

  5. Chapeau-Dokument und individuelle Projektdokumentation

    Ein integriertes IPCEI enthält typischerweise ein übergeordnetes Chapeau-Dokument, das das gemeinsame europäische Projekt erklärt, sowie individuelle Projektdokumente, die den Beitrag jedes Teilnehmers beschreiben.

  6. Formelle Beihilfeanmeldung und Prüfung durch die Kommission

    Mitgliedstaaten reichen die Beihilfeanmeldung bei der Europäischen Kommission ein. Die Kommission prüft, ob die Beihilfe notwendig, verhältnismäßig und mit dem Binnenmarkt vereinbar ist.

  7. Vereinbarkeitsentscheidung, Fördervereinbarung und Umsetzung

    Wenn die Kommission eine positive Vereinbarkeitsentscheidung trifft, können Mitgliedstaaten Fördervereinbarungen mit ausgewählten Unternehmen abschließen. Danach geht das Projekt in die Umsetzung, normalerweise mit Berichts-, Meilenstein-, Disseminations- und Kooperationspflichten.

Wann ist ein Projekt IPCEI-ready?

Ein Projekt kann IPCEI-ready sein, wenn es folgende Merkmale aufweist:

  • eine klare technologische oder industrielle Ambition über den Stand der Technik hinaus;
  • strategische Relevanz für Europa, nicht nur für den Antragsteller;
  • eine starke Verbindung zu einer europäischen Wertschöpfungskette;
  • glaubwürdiges Potenzial für grenzüberschreitende Zusammenarbeit;
  • erhebliche Investitionsbedarfe;
  • eine nachweisbare Finanzierungslücke;
  • starkes internes Commitment und Kofinanzierungskapazität;
  • einen realistischen Umsetzungsplan;
  • messbare Spillover-Effekte, z. B. Wissensaustausch, Standards, Interoperabilität, Lieferantenentwicklung, Open Access, Lizenzierung, Training oder Ökosystementwicklung.

Unternehmen sollten außerdem auf den Arbeitsaufwand vorbereitet sein. Ein IPCEI-Prozess kann erhebliche interne Ressourcen, Managementaufmerksamkeit, Finanzmodellierung, technische Dokumentation, Partnerkoordination und Interaktion mit nationalen Behörden erfordern.

Aktuelle IPCEI-Möglichkeiten, die wir verfolgen

Die IPCEI-Pipeline ist breiter als ein oder zwei Aufrufe. Für Kunden von Impact Funding Europe ist der kurzfristig relevanteste Cluster AI/KI, Compute-Infrastruktur und zirkuläre fortschrittliche Materialien. Wir beobachten außerdem angrenzende strategische Bereiche wie fortgeschrittene Halbleitertechnologien, innovative Nukleartechnologien, Biotechnologie, kritische Rohstoffe, Carbon Capture, Quantencomputing und kohlenstoffarme Industrie.

IPCEI AI / KI · Künstliche Intelligenz

IPCEI AI/KI zielt darauf ab, ein souveränes europäisches KI-Ökosystem für die Industrie aufzubauen. Es ist relevant für Unternehmen, die KI-Infrastruktur, sektorspezifische KI-Lösungen, industrielle KI-Anwendungen, Robotik, autonome Systeme, KI-gestützte Logistik, autonome Fertigung und andere wirkungsstarke KI-Technologien entwickeln.

Best suited for: KI-Entwickler, Industrie-Technologieunternehmen, Datenplattformen, Robotikunternehmen, Mobilitätsakteure, Logistikplattformen, Fertigungstechnologie-Unternehmen und Unternehmen, die eine Rolle als assoziierter Partner oder Konsortialpartner suchen.

Strategietermin für IPCEI AI/KI-Matchmaking buchen   IPCEI AI/KI-Förderung und Matchmaking-Support ansehen

IPCEI CIC · Compute Infrastructure Continuum

IPCEI CIC konzentriert sich auf Europas nächste Generation des Compute Infrastructure Continuum. Es ist mit Cloud, Edge Computing, verteilter Datenverarbeitung, souveräner Infrastruktur und KI-fähiger Rechenkapazität verbunden.

Best suited for: Cloud-Anbieter, Edge-Computing-Unternehmen, Rechenzentrumsbetreiber, KI-Infrastrukturanbieter, Telekommunikationsunternehmen, Cybersecurity-Unternehmen, Orchestrierungsplattformen und Software-Infrastrukturanbieter.

Eignungs- und EoI-Prüfung anfragen   Leitfaden zur IPCEI CIC-Infrastruktur-Eignung lesen

IPCEI CAM · Circular and Advanced Materials

IPCEI CAM konzentriert sich auf zirkuläre und fortschrittliche Materialien für Clean Technologies. Es ist besonders relevant für Materialien und Prozesse, die Energie, Mobilität, Elektronik und breitere Clean-Technology-Wertschöpfungsketten unterstützen.

Best suited for: Advanced-Materials-Produzenten, Recyclingtechnologie-Unternehmen, Cleantech-Hersteller, Batterie-Wertschöpfungsketten, Halbleiter- und Elektronikzulieferer, Circular-Economy-Innovatoren und industrielle Scale-up-Unternehmen.

IPCEI CAM-Reifegrad prüfen   IPCEI CAM-Reifegrad für zirkuläre Advanced-Materials-Projekte prüfen

Wie Impact Funding Europe helfen kann

Impact Funding Europe unterstützt Unternehmen im gesamten IPCEI-Vorbereitungsprozess, von der frühen Opportunity-Bewertung bis zur Antragsstrategie.

IPCEI-Fit Assessment

Wir prüfen, ob Ihr Projekt die erforderliche Skalierung, Innovationshöhe, strategische Relevanz und Finanzierungslückenlogik für ein IPCEI aufweist.

Opportunity- und Ländermapping

Wir identifizieren, welche IPCEI-Möglichkeit und welcher nationale Prozess für Ihr Projekt relevant sein könnten.

Unterstützung bei Interessenbekundungen

Wir unterstützen bei klaren und überzeugenden EoI-Unterlagen, einschließlich Projektkonzept, Innovationsnarrativ, europäischer Relevanz und erster Förderlogik.

Konsortial- und Matchmaking-Strategie

Wir unterstützen beim Partnermapping und positionieren Ihr Projekt innerhalb einer breiteren europäischen Wertschöpfungskette oder integrierten Projektstruktur.

Finanzierungslücke und Business Case

Wir entwickeln die finanzielle Logik, mit der erklärt wird, warum öffentliche Unterstützung notwendig und verhältnismäßig ist.

Chapeau- und Projektdokumentation

Wir unterstützen die individuelle Projektdokumentation und Beiträge zum übergeordneten IPCEI-Narrativ.

Alternative Förderwege

Wenn IPCEI nicht der richtige Weg ist, identifizieren wir alternative EU-, nationale oder Blended-Finance-Routen.

Warum frühe Vorbereitung wichtig ist

IPCEI-Prozesse bewegen sich oft, bevor alle finalen Details sichtbar sind. Nationale Interessenbekundungen können mit kurzen Fristen öffnen, Matchmaking kann bestimmen, welche Partner einbezogen werden, und früh vorbereitete Unternehmen sind besser positioniert, um ihre Rolle im europäischen Projekt zu definieren. Frühe Vorbereitung hilft Unternehmen:

  • zu klären, ob IPCEI realistisch ist;
  • die richtige nationale Behörde und den passenden Prozess zu identifizieren;
  • ein stärkeres Projektkonzept zu entwickeln;
  • Partner zu finden, bevor Matchmaking-Phasen überfüllt sind;
  • vertrauliche technische und finanzielle Informationen vorzubereiten;
  • die voraussichtliche Finanzierungslücke und Kofinanzierung zu verstehen;
  • Zeitverlust auf einem ungeeigneten Förderweg zu vermeiden.

Sie können auch unsere europäische Förderstrategie und Antragsunterstützung ansehen.

Sprechen Sie mit einem IPCEI-Förderexperten

Wenn Ihr Unternehmen ein strategisches Projekt in künstlicher Intelligenz, Compute-Infrastruktur, Cloud-Edge-Systemen, Advanced Materials, Circularity oder Clean Technologies entwickelt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu prüfen, ob ein IPCEI-Weg realistisch ist.

Impact Funding Europe kann Ihnen helfen zu verstehen, wo Ihr Projekt passt, welche Nachweise erforderlich sind und wie Sie sich auf die nächste Phase vorbereiten können.

Bereit, Ihren IPCEI-Weg zu prüfen?

IPCEI FAQ

Wofür steht IPCEI?

IPCEI steht für Important Project of Common European Interest. Es ist ein beihilferechtlicher Rahmen, der es EU-Mitgliedstaaten ermöglicht, große strategische Projekte zu unterstützen, die zu europäischen Zielen beitragen.

Ist IPCEI-Förderung dasselbe wie ein EU-Grant?

Nein. IPCEIs sind keine normalen EU-Förderaufrufe. Sie sind mitgliedstaatlich geführte Beihilfeverfahren. Die Finanzierung wird in der Regel von nationalen Behörden bereitgestellt, während die Europäische Kommission prüft, ob die Beihilfe mit dem EU-Beihilferecht vereinbar ist.

Wer kann an einem IPCEI teilnehmen?

Großunternehmen, KMU, Scale-ups, Forschungsorganisationen, Infrastrukturbetreiber und Technologieanbieter können je nach IPCEI und nationalem Verfahren teilnehmen. Das Projekt muss zum Scope passen, europäische Relevanz zeigen und beihilferechtliche Anforderungen erfüllen.

Was ist eine IPCEI-Interessenbekundung?

Eine Interessenbekundung ist ein früher nationaler Screening-Schritt, um Unternehmen und Projektideen zu identifizieren, die zu einem geplanten IPCEI passen könnten. Eine Interessenbekundung garantiert keine Förderung.

Was ist die IPCEI-Finanzierungslücke?

Die Finanzierungslücke ist der Unterstützungsbetrag, der erforderlich ist, um das Projekt tragfähig zu machen. Sie spiegelt die Differenz zwischen erwarteten Kosten und Einnahmen wider, unter Berücksichtigung der Rendite, die ein Marktinvestor angesichts des Projektrisikos verlangen würde.

Was ist ein Chapeau-Dokument?

Ein Chapeau-Dokument ist das übergeordnete Dokument, das das gemeinsame europäische Projekt, seine Ziele, Struktur, Teilnehmer und seinen Beitrag zu EU-Zielen erklärt. Individuelle Unternehmensprojekte müssen zeigen, wie sie in dieses Gesamtprojekt passen.

Was ist der Unterschied zwischen direktem Teilnehmer und assoziiertem Partner?

Ein direkter Teilnehmer ist in der Regel Teil der zentralen IPCEI-Notifizierung und kann Unterstützung im IPCEI-Rahmen erhalten. Ein assoziierter Partner kann zum Ökosystem oder zur Wertschöpfungskette beitragen, wird aber möglicherweise über einen anderen Weg finanziert. Definitionen können je IPCEI und Mitgliedstaat variieren.

Welche Projekte sind normalerweise nicht für IPCEI geeignet?

Projekte, die nur auf routinemäßiger kommerzieller Expansion, inkrementellen Upgrades, Standardproduktionskapazität oder privaten Vorteilen mit begrenzten europäischen Spillover-Effekten beruhen, sind in der Regel nicht geeignet. IPCEI-Projekte müssen außergewöhnlich, strategisch und ohne öffentliche Unterstützung schwer finanzierbar sein.

Wie lange dauert ein IPCEI-Prozess?

Die Dauer variiert. Unternehmen sollten mit einem mehrstufigen Prozess rechnen, der nationale Interessenbekundungen, Matchmaking, Dokumentation, Beihilfeanmeldung, Kommissionsfragen und Genehmigung umfasst. Die Vorbereitung sollte so früh wie möglich beginnen.

Wie kann Impact Funding Europe helfen?

Impact Funding Europe hilft Unternehmen, den IPCEI-Fit zu prüfen, Interessenbekundungen vorzubereiten, Partnerstrategien zu entwickeln, die Finanzierungslückenlogik aufzubauen und alternative Förderwege zu identifizieren, wenn IPCEI nicht der beste Weg ist.

IPCEI-Scopes, Zeitpläne, Teilnahmebedingungen und Förderwege hängen von der Beteiligung der Mitgliedstaaten, nationalen Budgetentscheidungen und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission ab. Diese Seite dient allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung oder Fördergarantie dar.

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Clean Energy

In 2019 the EU completed a comprehensive update of its energy policy framework to facilitate the transition away from fossil fuels towards cleaner energy and to deliver on the EU’s Paris Agreement commitments for reducing greenhouse gas emissions.

The agreement on this new energy rulebook – called the Clean energy for all Europeans package – marked a significant step towards the implementation of the energy union strategy, published in 2015.

Climate, Energy and Mobility is the focus for Cluster 5 in Horizon Europe. This clusters aims to fight climate change by better understanding its causes, evolution, risks, impacts and opportunities, and by making the energy and transport sectors more climate and environment-friendly, more efficient and competitive, smarter, safer and more resilient

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Mortiz Thiede

Dr. Mortiz Thiede

Financial Modelling & Loan Facilities

Dr. Moritz Thiede strengthens Impact Funding Europe’s finance work with robust modelling and debt-structuring expertise. Trained as an economist (Diplom-Volkswirt), he has served as a Senior Consultant delivering complex company analyses, controlling systems, restructuring support, and financing advisory.

He builds bankable financial models, develops scenarios that survive stress tests, and translates project narratives into lender-ready numbers—cashflow logic, covenants, and repayment capacity. Moritz supports clients in structuring loan facilities, negotiating term sheets, and aligning funding strategy with operational reality, including blended finance approaches where grants and debt must fit together cleanly. He works comfortably with lenders and investors alike.

Olaf Gerd Gemein

Olaf Gerd Gemein

Verocity

Olaf is a passionate Serial Entrepreneur and Business Architect with a specific ambition: to be a change catalyst!

With over 30 years of practical experience in various markets in Europe, Asia, North and South America and Canada, he has successfully supported more than 100 projects in the ICT sector. His contributions have focused on accelerating start-up and innovation clusters, building networks, products and services from scratch, facilitating and implementing go-to-market strategies. He is frequently asked to speak at conferences and facilitate networking on smart tech topics around the world.

Peter Schottes

Peter Schottes

Eisenschmidt Consulting

Peter holds a PhD in nature science (climate impact research), worked as a project manager for software development and as a freelance consultant. He is managing director and shareholder of Eisenschmidt Consulting Crew in Kiel, Germany. He is a specialist in transformation projects and works as a sparring partner for top executives. His focus in on strategy development, digital transformation and concept development.

Peter is active as advisor for StartUps and Angel investor. At IFE he overlooks the entire process of community building, stakeholder management and is also responsible for the project kick-offs.

Alex neu

Alex Chalkley

Venturenomix

Alex has a BSc in Mathematics, Economics & Computing and has already built a market-leading R&D Funding Consultancy in the UK from 2009 to 2019. Alex has developed funding bids, mainly in the form of R&D Grant Applications, that have secured over €60m for clients operating at the forefront of technology innovation. Venturenomix, focuses on supporting Impact Ventures by offering specialist funding related consultancy services to ambitious people seeking funding for good projects. At IFE, Alex is Managing Director and responsible for all aspects of the business, in particular recruiting, mentoring and adding value to the EU Grant Writing Consultants working on multi-million Euro EU Grant Applications.

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Smart City

A smart city is a place where traditional networks and services are made more efficient with the use of digital and telecommunication technologies for the benefit of its inhabitants and business. 

A smart city goes beyond the use of information and communication technologies (ICT) for better resource use and less emissions. It means smarter urban transport networks, upgraded water supply and waste disposal facilities and more efficient ways to light and heat buildings. It also means a more interactive and responsive city administration, safer public spaces and meeting the needs of an ageing population. Last not least, it aims to make a city a healthier, more sustainable and more attractive place to be for its residents and visitors.

More than half of the world’s population now lives in urban areas. This is expected to reach 80% by 2050. Cities and metropolitan areas are centres of economic activity, knowledge generation, innovation and new technologies. Cities influence the quality of life of citizens who live or work in them and they are major contributors to global challenges.

A mission in this area will help us meet the goals and targets set out by international policy frameworks such as the COP21 Paris Agreement, the UN’s Sustainable Development Goals (notably SDG11), the Urban Agenda for the EU and the Habitat III New Urban Agenda as cities play a key role in all of them.

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The European Green Deal sets out how to make Europe the first climate-neutral continent by 2050. It maps a new, sustainable and inclusive growth strategy to boost the economy, improve people’s health and quality of life, care for nature, and leave no one behind.

The Green Deal spans and informs all of the Horizon Europe Pillars and Destinations. As such, there is no dedicated funding programme, apart from Horizon Europe itself. This strategy underpins Horizon Europe funding from 2021-2027. You can read more about the Pillars and funding opportunities here.

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The success of Europe’s digital transformation will depend on establishing effective rules to ensure trustworthy technologies, to give businesses the confidence and means to digitise, and to ensure highest privacy standards for citizens. The Data Strategy and the White Paper on Artificial Intelligence are the first pillars of the new digital strategy of the Commission. They all focus on the need to put people first in developing technology, as well as on the need to defend and promote European values and rights in how we design, make and deploy technology in the economy.

The European strategy for data aims at creating a single market for data that will ensure Europe’s global competitiveness and data sovereignty. Common European data spaces will ensure that more data becomes available for use in the economy and society, while keeping companies and individuals who generate the data in control.

Cluster 4 in Horizon Europe is dedicated to Digital, Industry and Space. The overarching vision behind the proposed investments under Cluster 4 is that of Europe shaping competitive and trusted technologies for a European industry with global leadership in key areas, enabling production and consumption to respect the boundaries of our planet, and maximising the benefits for all parts of society in the variety of social, economic and territorial contexts in Europe.

This will build a competitive, digital, low-carbon and circular industry, ensure sustainable supply of raw materials, develop advanced materials and provide the basis for advances and innovation in  global challenges to society.

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The European Green Deal calls for a 90% reduction in greenhouse gas emissions from transport in order for the EU to become a climate-neutral economy by 2050, while also working towards a zero-pollution ambition. To achieve this systemic change, we need to (1) make all transport modes more sustainable, (2) make sustainable alternatives widely available in a multimodal transport system and (3) put in place the right incentives to drive the transition.

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The Farm to Fork Strategy is at the heart of the Green Deal. It addresses comprehensively the challenges of sustainable food systems and recognises the inextricable links between healthy people, healthy societies and a healthy planet. The strategy is also central to the Commission’s agenda to achieve the United Nations’ Sustainable Development Goals (SDGs). All citizens and operators across value chains, in the EU and elsewhere, should benefit from a just transition, especially in the aftermath of the COVID-19 pandemic and the economic downturn. A shift to a sustainable food system can bring environmental, health and social benefits, offer economic gains and ensure that the recovery from the crisis puts us onto a sustainable path. Ensuring a sustainable livelihood for primary producers, who still lag behind in terms of income, is essential for the success of the recovery and the transition.

Cluster 6 under Horizon Europe ringfences innovation grant funding for Food, Bioeconomy, Natural Resouces, Agriculture & Environment. This cluster aims at reducing environmental degradation, halting and reversing the decline of biodiversity on land, inland waters and sea and better managing natural resources through transformative changes of the economy and society in both urban and rural areas. It will ensure food and nutrition security for all within planetary boundaries through knowledge, innovation and digitalisation in agriculture, fisheries, aquaculture and food systems and steer and accelerate the transition to a low carbon, resource efficient circular economy and sustainable bioeconomy, including forestry.

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